Branchennews: Gin ist das Trendgetränk 2014

Lange Zeit war Gin fast nur bei den Mitgliedern des britischen Königshauses beliebt. Doch nach dem Vodka-Trend ändert sich das und Gin ist derzeit das Trendgetränk Nummer 1. Wir haben einen kleinen Blick in die Welt der Handwerkskunst der Gin-Herstellung gewagt, um die Gründe dafür zu erfahren.

Das die Beliebtheit von Spirituosen auf Wachholder-Basis dramatisch angestiegen ist, beweist nicht nur die steigende Anzahl der Gin-Hersteller. Bereits in den letzten Jahren nahm der Bedarf an Barkeepern und unterschiedlichen Cocktails enorm zu. Die Spirituosenindustrie zieht, genau wie die Lebensmittelbranche, Konsequenzen aus dem anhaltenden Retro-Trend und bringt das Getränk der 50er und 60er Jahre wieder vermehrt in Bars, Hotels und den Einzelhandel.

Überall schießen kleine Destillerien wie Pilze aus dem Boden.

Infograph_Gin-Neugründungen

Immer mehr Menschen sind Genießer und immer auf der Suche nach neuen, qualitativ hochwertigen Produkten. Sie legen mehr Wert auf die Herkunft Ihrer Nahrungsmittel und bevorzugen Erzeugnisse kleiner Hersteller. Diese wählen ihre Zutaten sorgfältig aus und es steht einfach ein Gesicht hinter dem Produkt. Das fängt bei Fair Trade Produkten an, macht eine kulinarische Weltreise und geht bis zum kleinen Hofladen um die Ecke. Dies ist ein Trend, den wir bei A Wee Taste of Scotland schon länger feststellen und bedienen. Insbesondere beim Gin gibt es für jeden Liebhaber eines guten Gin Fizz, Martini oder Negroni viele neue Cocktail-Kreationen.

Nicht nur Unternehmen mit viel Branchenerfahrung profitieren von der zunehmenden Popularität des Gins. Sam Trett, Absolvent der Edinburgh University, lernte von Experten während des „Ginposium“ Seminartag so einige Geheimnisse, die einen guten Gin ausmachen. Der 25-jährige wird im August seinen “botanical infused spirit” Minus 33 heraus bringen. Dabei wird er sogar unterstützt von einem ehemaligen Direktor des schottischen Whiskyherstellers Whyte and Mackay. Und der Fokus liegt dabei ganz klar auf der Zielgruppe der jungen Frauen.

Rebecca Palmer ist wahrscheinlich genau das, woran Newcomer in der Spirituosenindustrie dabei denken. Mit 24 Jahren beschreibt sie sich selbst als jemand „am Ende der Vodka-trinkenden Generation“ und arbeitet jetzt für die unabhängige Premium-Gin-Firma Martin Miller´s.

“Als ich an der Universität war, tranken wir alle Vodka“, sagt sie. „Ich denke das lag daran, dass das einfach jeder tat. Meine Eltern und Großeltern waren Gin-Trinker, also war das etwas, was ich auf keinen Fall tun wollte. Jetzt sind wir ein bißchen erwachsener und die meisten meiner Freunde bevorzugen Gin. Ich glaube, besonders die 20- bis 35-jährigen finden immer mehr Geschmack am Gin. Und natürlich trinken es noch die älteren Generationen, so dass uns das eine besonders breite Zielgruppe gibt.“ 

Cocktail NB GIN

Weitere frohe Nachrichten für die Industrie ist eine Umfrage unter den Barkeepern Londons bekanntester Bars. Sie bezeichnen Gin als eine der wichtigsten Spirituosen in ihren Regalen. Nur 28% gaben Vodka als bedeutendste Spirituose an, im Gegensatz zu 44% für Gin.

Charles Maxwell, Direktor und Master Distiller bei Thames Distillers, arbeitet seit über 40 Jahren in der Branche und gibt der aufkeimenden Popularität verschiedene Hintergründe.

“Jeder handwerklich hergestellte Gin, der auf dem Markt erscheint hat sein eigenes, einzigartiges Aroma und es gibt immer eine faszinierende Geschichte dahinter. Viele Menschen haben realisiert, dass es beim Vodka nicht viel Unterschied im Geschmack gibt, ganz im Gegensatz zum Gin, wo man viele verschiedene Variationen gibt. Es gibt für jeden Geschmack den richtigen!“

“Seit die Botanical-Jungs sich mit den Gin-Machern zusammen getan haben, wow, man kann wirklich jedes Aroma bekommen, sei es noch so außergewöhnlich.”

Berkeley Square London Dry Gin, deren Macher mehr als 250 Jahre Erfahrung und Handwerkskunst in ihr Produkt packen, beinhaltet z.B. eine Mischung aus Basilikum und Limettenblättern und hat ein weiches Finish. Der mit Kubebenpfeffer versetzte Opihr Oriental Spiced London Dry Gin überwältigen fast die Botanicals. Und die Hersteller behaupten, der Pfeffer haben zusätzlich den Effekt, dass sie Dämonen abwehren.

Shortcross Gin, der erst seit März 2014 produziert wird, ist Nordirlands erste handwerkliche Destillerie in der Nähe von Downpatrick. NB Gin wird seit Oktober in einer „Micro Distillery“ destilliert und hat kürzlich die Silbermedaille bei den angesehenen Gin Masters 2014 verliehen bekommen. Beide Brennereien glauben an die „small batch“ Philosophie. Nur so sei die gleich bleibende Qualität jedes einzelnen der ca. 100 Liter umfassenden Batches zu garantieren. 

Exklusiver Gin aus North Berwick, Schottland © 2013 - NB Gin

Exklusiver Gin aus North Berwick, Schottland
© 2013 – NB Gin

Egal in welche Bar Sie laufen, es wird immer eine Auswahl von 3 – 6 verschiendenen Gins geben. Einige werden sogar mehr als 100 Gins im Angebot haben. Und die Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten sind enorm. Jährlich steigen die Verkäufe stetig um 4 Prozent. Im Supermärkten findet man eine größere Auswahl an Gins, die Kunden sind weniger auf der Suche nach dem günstigsten Produkt, das erhältlich ist. Die Zukunft für die Gin-Branche sieht sehr gut aus!

Einen tollen, weiterführenden Bericht „Der Retro-Trend verhalf Gin zu seinem Comeback“ gibt es bei www.welt.de.

Erfahren Sie mehr über unseren NB GIN auf unserer Website www.leckeres-aus-schottland.de.

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