Praktikum in Schottland

Naja, nicht ganz Schottland…

Vor einiger Zeit hatten wir das erste Mal eine Praktikantin bei uns. Im Rahmen eines Schulpraktikums konnten wir Nina ein bißchen was vom schottischen Lebensgefühl und der Arbeit in einem kleinen, aber feinen Importunternehmen für Delikatessen zeigen. Normaler Büroalltag und on the road bei Whisky Tastings und Geschäftsmeetings. Was Nina in den 10 Tagen bei und mit uns erlebt hat, erzählt sie in unserem heutigen Blog selber. Wir übergeben an Nina…

Schon vor meinem eigentlichen Praktikum bekam ich die Möglichkeit, bei A Wee Taste of Scotland reinzuschnuppern. Bei einem großen Presse-Event im exklusiven Anglo German Club in Hamburg durfte ich dabei sein. Die Veranstaltung war organisiert vom schottischen Fremdenverkehrsamt Visit Scotland zur Kampagne „Homecoming Scotland 2014“ und es waren ca. 50 Journalisten geladen. A Wee Taste of Scotland präsentierte auf dem Event als offizieller Lebensmittelbotschafter Schottlands eine Auswahl an Delikatessen, wie z.B. Haggis (schottisches Nationalgericht) und feinstem schottischen Lachs.

Es war sehr spannend mitzuerleben, wie ein solcher Abend vorbereitet wird. Wie eine einzigartige schottische Athmosphäre rund um den schottischen Lebensstil entsteht, mit Bagpiper, Storytelling, Whisky & Gin Tasting und jeder Menge begeisterter Gäste. Zum Abschluss des Abends ließen sich einige Journalisten sogar noch zu einem kleinen Céilidh (traditioneller schottischer Tanz) hinreißen.

Nina und Raymond im Anglo German Club Hamburg © 2014 - A Wee Taste of Scotland

Nina und Raymond im Anglo German Club Hamburg
© 2014 – A Wee Taste of Scotland

Der traditionelle schottische Tanz Céilidh vorgeführt im Anglo German Club Hamburg © 2014 - A Wee Taste of Scotland

Der traditionelle schottische Tanz Céilidh vorgeführt im Anglo German Club Hamburg
© 2014 – A Wee Taste of Scotland

Mein Praktikum im April lief dann die ersten drei Tage mehr oder weniger im Büro und Lager ab. Es ist toll, in einem so kleinen Unternehmen ein Praktikum zu machen. Unglaublich, wie vielseitig die Arbeit ist und ich habe Einblick in alle Bereiche bekommen. Von Lagerverwaltung, über Bestellabwicklung, Online Shop, Werbung, Marketing und Social Media. Am meisten hat mich gefreut, dass ich die Auslosung der Gewinner der drei Runrig DVDs machen und die Gewinne verschicken durfte. Ich hoffe, die Gewinner haben sich gefreut. 🙂

Eine der drei Runrig DVDs und Zettelchen mit den Namen der drei glücklichen Gewinner © 2014 - A Wee Taste of Scotland

Eine der drei Runrig DVDs und Zettelchen mit den Namen der drei glücklichen Gewinner
© 2014 – A Wee Taste of Scotland

On the road mit „A Wee Taste of Scotland“

Nach drei Tagen im Büro ging es dann für Raymond, Franziska, mich und Hund Laird Murdoch (mein offizieller Ansprechpartner in der Praktikumszeit) auf Geschäftsreise. Also ließen wir den schottisch-kühlen Norden von Deutschland hinter uns und erreichten nach endlosen Autobahnkilometern das deutlich wärmere Köln. Schnell im Hotel eingecheckt und dann ging es direkt zum Whisky und Scotland-Shop „Scotia Spirit„. Dort trafen wir Geschäftspartner zu einem internen Whisky Tasting. Das Ergebnis dieses Tastings gibt es jetzt – nur knapp einen Monat später – im Online Shop zu kaufen. Es wurden 10 exklusive Einzelfassabfüllungen bekannter und unbekannter Destillerien verkostet. Ich habe zwar lieber Ginger Beer getrunken, aber die Reaktionen der Whiskykenner lassen darauf schließen, dass es sich um ein ganz besonderes Whisky-Sortiment handelt.

Hier finden Sie die neuen Whiskies von A Wee Taste of Scotland.

Stilvoll Whisky genießen in Köln bei Scotia Spirit © 2014 - A Wee Taste of  Scotland

Stilvoll Whisky genießen in Köln bei Scotia Spirit
© 2014 – A Wee Taste of
Scotland

Am nächsten Tag hatten wir ein bißchen freie Zeit und machten uns auf Erkundungstour durch Köln. Kölner Dom und die Altstadt standen auf dem Programm, sowie ein Ausflug an den Rhein, um den haarigen Begleiter zu bespaßen.

Laird Murdoch © 2014 - A Wee Taste of Scotland

Laird Murdoch
© 2014 – A Wee Taste of Scotland

Gegen 18 Uhr begannen die Vorbereitungen für ein Special Rare Malt Tasting zusammen mit Partner Scotia Spirit im Jamesons Irish Pub in Köln. Im hinteren Bereich des Pubs hatten wir Platz für ca. 40 Gäste, die acht seltene Whiskies verkosten konnten, von denen einzelne Flaschen nur noch als Sammlerstücke erhältlich sind. Einige der Whiskies waren bereits bis zu 20 Jahre alt und kommen aus Destillerien, die bereits seit Jahren geschlossen sind.

Acht Special Rare Malt Whiskies © 2014 - A Wee Taste of Scotland

Acht Special Rare Malt Whiskies
© 2014 – A Wee Taste of Scotland

Am Freitag trafen wir uns mit einer Freundin von Franziska und langjährigen Partnerin im Bereich Veranstaltungstechnik zum Mittagessen. In gemütlicher Runde sprachen wir über Scottish Events in Deutschland, die Technikanforderungen dazu, Budget- und Marketingpläne. Ich würde gern mehr dazu verraten, aber da das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt, will ich Ihnen hier den Mund nicht zu wässrig machen. Dazu gibt es von Raymond und Franziska mehr Informationen, wenn die Zeit reif ist.

Später am Abend gab es im Shop von Scotia Spirit ein rein schottisches Gin Tasting. Dabei wurde erstmals der neue, handgemachte NB Gin aus North Berwick vorgestellt, für den A Wee Taste of Scotland exklusiver Importeur ist. NB Gin wird hergestellt vom Ehepaar Steve und Viv Muir. Es ist ein Gin von höchster Qualität und wird in sehr kleinen Mengen von maximal 1000 Litern pro Batch hergestellt. Dazu gab es erstklassigen schottischen Lachs, Oatcakes und Live Musik von Raymond Hackland. Den neuen exklusiven Gin gibt es jetzt auch online und zwar hier.

 

Exklusiver Gin aus North Berwick, Schottland © 2013 - NB Gin

Exklusiver Gin aus North Berwick, Schottland
© 2013 – NB Gin

Samstag und Sonntag stand eine Mischung aus Geschäftsreise und Urlaub an die Mosel und nach Trier an. Neben geschäftlichen Meetings hatten wir auch die Gelegenheit, uns ein wenig umzusehen und das schöne Wetter zu genießen. Sonntag Nachmittag ging es dann zurück nach Hause und damit zurück ins Büro.

Ich danke ganz herzlich Franziska und Raymond, dass ich dieses Praktikum machen durfte und eine tolle Woche voller neuer Erfahrungen und interessanten und spannenden Erlebnissen gehabt habe! Von meinem Praktikum im letzten Jahr weiß ich, dass das durchaus nicht selbstverständlich ist, so viele Einblicke zu bekommen und auch noch auf eine Geschäftsreise mitgenommen zu werden. Umso mehr freue ich mich darüber, dass ich auch in Zukunft für A Wee Taste of Scotland tätig sein darf und ab sofort in diesem Blog meiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Auch auf weitere Veranstaltungen mit den beiden freue ich mich schon sehr.

Ich hoffe, Ihnen hat das Lesen meines ersten Artikels Spaß gemacht und wir lesen uns demnächst wieder.

Nina Timm

Veröffentlicht unter Reiseberichte, Schottische Delikatessen, Schottische Traditionen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Geschichte und Tradition des Schottenrocks

Über den andauernden Siegeszug des Kilts

Männer in Röcken? Damit verbindet man sofort Schottland. Das oft belächelte, aber mindestens genauso häufig als Mysterium betrachtete Lieblings-Kleidungsstück der Schotten blickt auf eine lange Tradition zurück. Tartan, der Schottenkaro, liefert der heutigen Mode immer wieder neue Inspirationen. Wo der Kilt seinen Ursprung hat und warum er noch nach über 500 Jahren solch eine Bedeutung für die Schotten hat, erklären wir hier.

A man in a kilt is a man and a half

Man muss zugeben: Es ist etwas dran an einem Mann im Kilt. Es dürfte kein Zufall sein, dass die 51. Highland Division von den Deutschen als beeindruckendste aller Heere gewählt wurde, die ihnen während des 1. Weltkrieges begegnete.

© 51hd.co.uk© 51hd.co.uk

Nachdem die britische Regierung seinerzeit Bonnie Prince Charlie besiegt hatte, wurde das Tragen des Highland Dress und Tartan verboten. Er wurde als Anzeichen von Staatsverschwörung angesehen. Wer sich dem Verbot widersetzte, wurde in eine der britischen Kolonien abgeschoben. Die Highland Regiments hielten diese Tradition als offizielle Armee-Uniform am Leben. Bis er 1782 wieder erlaubt wurde. Bis dahin war es Schotten nur dann erlaubt, Tartan zu tragen, wenn Sie sich der britischen Armee anschlossen. Pipers (Dudelsackspieler) durften den Kilt tragen, aber nur wenn das Tartanmuster zum Regiment gehörige Farben hatte.

 the clann© The Clann

Heutzutage gilt der Kilt als Nationaltracht Schottlands. Obwohl er eigentlich in seinen Ursprüngen fast ausschließlich den Schotten, die in den Highlands lebten, vorbehalten war. Die so genannten Lowlanders, die schon immer die Mehrzahl der Schotten ausmachten, fanden dieses Kleidungsstück „barbarisch“. So blieb der Schottenrock lange Zeit das Kleidungsstück der Clans in den Highlands, deren blutrünstige Geschichte wohl der Grund für die Einstellung der Lowlanders zum Kilt war.

Heute jedoch trägt so ziemlich jeder mit schottischen Wurzeln (und das sind nicht wenige) stolz seine Clanfarben oder den Kilt.

Highlander-kilt© Wikipedia

Die Herstellung des Kilts

Der Kilt in seiner Originalform ist ein sehr einfaches Kleidungsstück, das nicht großartig geschneidert oder regelmäßig repariert werden musste. Die Ausgangsbasis stellt ein Stück Tartanstoff mit 2 yards (ca. 1,8 m) Breite und zwischen 4 und 6 yards (ca. 3,7 bis 5,5 m) Länge. Auch bekannt als Breacan, Feileadh Bhreacain und Feileadh Mor – der große Kilt.

images© Kiltmen.com

In den schottischen Highlands beweist der Kilt seine wahren Vorzüge. er ist perfekt angepasst an das Klima und die Landschaft, Er erlaubt jede Menge Bewegungsfreiheit, ist warm, trocknet schnell, ist bequemer als Hosen und kann im Notfall auch als Decke benutzt werden, wenn man den Gürtel abnimmt. Die eng gewobene Wolle ist fast komplett wasserdicht. Wenn in einer Schlacht Bewegungsfreiheit nötig war, war er schnell abgeworfen.

Der Sporran

Der Sporran, der Beutel der vorn am Kilt getragen wird, ist für den alltäglichen Gebrauch oft aus Leder. Für feierliche Abendveranstaltungen ist er aus dunklen Häuten, wie Dachs, Seehund oder Hermelin gefertigt. Da der Kilt keine Taschen hat, ist der Sporran für persönliche Gegenstände nötig. Oft finden sich darin aber auch kleine Snacks, wie Oatcakes (Haferkekse).

580px-Sporran_002© Wikipedia

Der moderne Kilt

Der Feileadh Beg, oder auch kleiner Kilt genannt, ist der moderne Kilt. Hierbei lässt man den Plaid, also den Überwurf weg und trägt nur den eigentlichen „Rock“. Dieser wird mit einem breiten Ledergürtel befestigt und der Sporran wird an einer Kette über die Hüfte gelegt. Diese Form des Schottenrocks wurde erstmals 1725 erwähnt.

custom2© 21stcenturykilts.com

Der Tartan – Schottenkaro

Jeder Clan hat sein eigenes Schottenmuster. Die bestimmte Abfolge von Farben und Mustern identifizierte seinen Träger als Mitglied eines Clans und war schon von weitem erkennbar. Hinzu kam ein Clan Bagde (ein Anstecker), der am Bonnet getragen wurde. Zu Zeiten der Jakobiter konnte man daran auch Unterstützer von Bonnie Prince Charlie erkennen.

Eine Liste schottischer Tartans (bei weitem nicht alle) findet man hier. Um einen Überblick über sämtliche Tartans zu haben, wurde eigens für diesen Zweck das Scottish Tartan Register gegründet.

 col1©  www.tartanregister.gov.uk

Soweit unsere kleine, kurze Kiltkunde. Demnächst erklären wir euch, wie man ganz einfach und schnell seinen eigenen Kilt herstellen kann, wie der Kilt getragen wird und vor allem, wie Mann in einem Kilt richtig sitzt. 😉

Tartan tragen

Wenn auch ihr euch in edlen Tartan hüllen wollt, dann sei euch ein Besuch in unserem Online Shop empfohlen. Hier findet ihr tolle Schals und kuschelige Decken, u.a. im offiziellen Rob Roy– und Braveheart-Tartan.

Veröffentlicht unter Schottische Traditionen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Burns Night – Schottland feiert seinen Nationalhelden

Am 25. Januar ist es endlich wieder so weit. Einer der wichtigsten schottischen Feiertage – Burns Night oder Burns Supper – zu Ehren des schottischen Dichters und Nationalhelden Robert Burns wird weltweit zelebriert. Eine typisch schottische Tradition, über die wir in unserem heutigen Blog berichten möchten.

Burns Night / Burns Supper

Burns Night oder Burns Supper ist die jährliche Feier zu Ehren des schottischen Dichters Robert „Rabbie“ Burns (1759 – 1796) an seinem Geburtstag. Es gibt die streng traditionelle Form des Burns Supper oder auch eine sehr legere. Die meisten Burns Supper sind sowas wie eine Mischung aus beiden. Das Wichtigste ist jedoch, das Essen des traditionellen schottischen Nationalgerichtes – dem Haggis. Dazu trinkt man schottischen Whisky und rezitiert die Werke des „Bard“, ganz besonders „Address to a haggis“.

Jedes Burns Supper hat seine ganz eigene Form je nach Geschmack der Feiernden. Ob jetzt mit Live-Musik und Kompositionen von Originalsongs oder Gedichten oder mit fesselnden Geschichtenerzählern. Vor dem Anschneiden des Haggis darf aber auf keinen Fall das Gedicht „Address to a haggis“ fehlen. Dazu wird der Haggis feierlich unter Begleitung eines Pipers (Dudelsackspielers) in den Festsaal getragen.

Am Ende des Gedichteswird mit schottischem Whisky feierlich auf den Haggis angestoßen. Dann sitzt man zusammen beim gemütlichen Abendessen. Traditionell wird der Haggis mit mashed Neeps & Tatties (zerstoßenen Steckrüben und Kartoffelbrei) gereicht. Darauf folgt das Dessert, eine Käseplatte, Kaffee etc., nach typisch schottischen Rezepten. Für das Dessert kann man z.B. Cranachan zubereiten oder Tipsy Laird (Whisky Trifle). Dem folgen Oatcakes und Käse. Das alles wird mit dem „Wasser des Lebens“ (Uisge Beatha = Whisky) herunter gespült. Wenn das Dinner den Kaffee-Kurs erreicht werden verschiedene Reden und Toasts gehalten.

Haggis, Oatcakes und viele andere schottische Delikatessen können Sie hier kaufen.

© Wikipedia

© Wikipedia

Hier die Reihenfolge der Reden und Toasts.

Unsterbliche Erinnerung

Einer der Gäste hält eine kurze Rede, die an das Lebenswerk Robert Burns erinnert. Dies kann sehr ernst oder locker und leicht sein. Ein guter Redner bereitet seine Rede immer mit Blick auf das anwesende Publikum vor. Denn das Burns Supper sollte vor allem eines sein: Entertaining! Nach der Rede trinkt jeder ein Glas Whisky zu Ehren des Dichters.

Anerkennung

Normalerweise wird der Gastgeber ein paar dankende Worte an den Redner richten und ein paar Kommentare dazu geben.

Toast to the Lassies

Im Original handelte es sich dabei um eine kurze Rede von einem männlichen Gast, der den Frauen dankte, die das Abendessen vorbereitet haben. Heutzutage handelt es sich dabei mehr um eine lustige Rede über die Ansichten des Redners zum Thema Frauen. Das ist normalerweise lustig verpackt, aber nicht beleidigend, besonders wenn man bedenkt, dass darauf eine Antwort der Frauen folgt.

Die Männer toasten und trinken auf das Wohl der Frauen

Reply to the Toast to the Lassies

Dies wird gelegentlich (und auf humorvolle Weise) auch „Toast to the Laddies“ genannt und, wie der vorherige Toast, generell eher lustig. Ein weiblicher Gast gibt seine Meinung zum Thema Männer kund und gibt Kommentare zu dem vorherigen Sprecher und seinen Anmerkungen zu Frauen. Dann trinken die Frauen auf das Wohl der Männer.

The Address to a Haggis (1786)

Fair fa’ your honest, sonsie face,
Great Chieftain o’ the Puddin-race!
Aboon them a’ ye tak your place,
Painch, tripe, or thaim:
Weel are ye wordy of a grace
As lang’s my arm.
The groaning trencher there ye fill,
Your hurdies like a distant hill,
our pin wad help to mend a mill
In time o’ need,
While thro’ your pores the dews distil
Like amber bead.
His knife see Rustic-labour dight,
An’ cut you up wi’ ready slight,
Trenching your gushing entrails bright
Like onie ditch;
And then, O what a glorious sight,
Warm-reekin’, rich!
Then, horn for horn they stretch an’ strive,
Deil tak the hindmost, on they drive,
Till a’ their weel-swalled kytes belyve
Are bent like drums;
Then auld Guidman, maist like to rive,
Bethankit hums.
Is there that owre his French ragout
Or olio that wad staw a sow,
Or fricassee wad mak her spew
Wi’ perfect sconner,
Looks down wi’ sneering, scornfu‘ view
On sic a dinner?
Poor devil! See him owre his trash,
As feckless as a withered rash,
His spindle shank a guid whip-lash,
His nieve a nit;
Thro’ bluidy flood or field to dash,
O how unfit!
But mark the Rustic, haggis-fed,
The trembling earth resounds his tread,
Clap in his walie nieve a blade,
He’ll mak it whissle;
An’ legs, an’ arms, an‘ heads will sned,
Like taps o’ thrissle.
Ye Powers wha mak mankind your care,
And dish them out their bill o’ fare,
Auld Scotland wants nae skinking ware
That jaups in luggies;
But, if ye wish her gratefu’ prayer,
Gie her a Haggis!
Veröffentlicht unter Schottische Delikatessen, Schottische Traditionen | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Robert Burns Night – Dos and Don´ts für das perfekte Burns Supper!

Unsere Tipps für eine tolle Burns Night im kleinen oder großen Kreis.

1. Holen Sie sich einen richtig guten Haggis – Haggis ist so ziemlich das Wichtigste für ein richtig traditionelles Burns Supper. Deshalb sollten Sie hier auf Qualität achten! Er muss es wert sein, zu Robert Burns Gedicht „Address to a Haggis“ geopfert zu werden. Bei uns finden Sie mehrfach preisgekrönten Haggis vom schottischen Traditionsunternehmen Stahly Quality Foods. So lecker, dass sogar die Queen ein Fan dieser Spezialität ist!

Jetzt Haggis online kaufen!

trenching-your-gushing-entrails-bright_750

2. Vermeiden Sie Haggis-Explosionen – Wenn Sie den Haggis zubereiten, beachten Sie bitte, dass dieser bereits bei der Herstellung schon einmal gekocht wurde. Sie müssen ihn also nur erhitzen (ca. 35 Min. im heißen Wasser – nicht kochen!!!). Beim Aufschneiden steht die Hülle unter Druck. Stechen Sie also sehr vorsichtig ein, sonst gibt es eine wirkliche Sauerei in der Küche. Wir empfehlen, ein Küchenhandtuch über den Haggis zu legen und dann erst einzustechen. Das Handtuch kann man waschen, die Wand oder Decke in der Küche nicht. Wir wissen das aus eigener Erfahrung! 😉

3. Teller erwärmen – Begeisterten Hobbyköchen muss man nicht sagen, dass es besser ist, die Teller im Ofen kurz vorzuheizen. Wir erwähnen es trotzdem, denn Haggis schmeckt am besten, wenn er richtig heiß ist.

4. Laden Sie jemanden ein, der noch nie Haggis probiert hat – Es gibt zu viele Menschen auf der Welt, die noch nie in ihrem Leben Haggis probiert haben. Laden Sie unbedingt mindestens einen davon ein und „spread the love“! Aber Achtung: Damit das ein Erfolg wird, beachten Sie bitte unbedingt Punkt 1. 

5. Address to a Haggis – Das traditionelle Gedicht von Robert Burns ist ein absolutes Muss vor Verzehren des Haggis. Es macht riesigen Spaß, wenn jeder der Gäste einen Vers übernimmt. Es ist einfach herrlich, wenn die Leute versuchen, die schottischen Worte möglichst korrekt auszusprechen. Und die bekommen noch nicht mal die Schotten selbst immer richtig hin. Hier finden Sie das Gedicht.

6. Go Global – Man muss nicht unbedingt die traditionellen Haggis, Neeps & Tatties servieren. Durch internationale Einflüsse hat die schottische Küche auch rund um den Haggis viele kulinarische Kreationen zu bieten.

Einige unserer Lieblingsrezepte haben wir hier zum kostenlosen Download für Sie zusammen gestellt.

 7. So verwenden Sie die Reste des Haggis Feasts – Nach einer langen Burns Feier kann man die Reste des Haggis ganz einfach am nächsten Morgen aufwärmen. Vielleicht brauchen Sie ein typisches Scottish Breakfast? Oder Sie verwenden Sie es für einen unserer anderen Rezeptvorschläge. Hier können Sie einige kostenlos downloaden

8. Geniessen mit oder ohne Whisky – Viele Haggis-Liebhaber schwören darauf, vor dem Anschneiden einen Schluck Whisky über den Haggis zu gießen. wir persönlich haben den Whisky lieber separat dazu. Aber verfeinern Sie das Gericht doch einmal mit Bier oder Wein (rot oder weiß, je nach Geschmack). Das bringt die Aromen noch mehr heraus und passt hervorragend zur würzigen Süße des Haggis. 

9. Entertainment nicht vergessen – Damit alles richtig läuft und einem niemals die Ideen ausgehen, gibt es sogar Apps für die Burns Night.

Hier geht es zur Android App!

Hier geht es zur iPhone App!

Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der diesjährigen Burns Night!

Veröffentlicht unter Schottische Delikatessen | 2 Kommentare

Unsere schottischen Lieblingsrezepte zum kostenlosen Download

Traditionelle schottische Rezepte zu Weihnachten und Silvester

Nollaig Chridheil – gälisch für „Frohe Weihnachten“!

Weihnachtszeit ist Backzeit! Und weil auch wir an kalten Winterwochenenden am liebsten in der Küche stehen und leckere Plätzchen, Muffins und Torten backen, haben wir hier unsere 27 schottischen Lieblingsrezepte für Sie zum gratis Download zur Verfügung gestellt. In unserem heutigen Blog wollen wir Ihnen etwas mehr Informationen zu den von uns ausgewählten Speisen und Getränken geben. Mit einem Klick auf den Button gelangen Sie aber erst mal zur Downloadseite für die Rezepte.

gratis-download-rot

Die schottische Küche

Die schottische Küche ist eine interessante Mischung aus traditionellen, eigenen Rezepten und der Britischen und europäischen Küche. Ein direktes Resultat lokaler und internationaler Einflüsse, die sowohl traditionell als auch modern sind. Die ursprünglichen schottischen Gerichte existieren zusammen mit internationalen modernen Rezepten – und beide sind in Schottland bekannt und beliebt.

Ein Hauptbestandteil schottischer Gerichte sind z.B. Wild, Milchprodukte, Fisch, Früchte und Gemüse. Sie sind überraschen einfach und mit nur wenigen Gewürzen herzustellen. Das liegt einfach daran, dass es für die Schotten schon immer recht teuer war, Zutaten (wie Gewürze) aus dem Ausland zu bekommen. Wo unsere Lieblingsrezepte Ihren traditionellen Ursprung haben, erklären wir Ihnen in unserem heutigen Blog.

Rezept Abernethy Biscuits

Die Abernethy Biscuits haben ihren Namen von dem schottischen Mediziner John Abernethy, der das Rezept für die Kekse im 19. Jahrhundert erfand. Er war der Meinung, dass viele Krankheiten auf eine Fehlfunktion des Verdauungstraktes zurückzuführen waren. Also nahm er herkömmliche Vollkornkekse (auch Digestives genannt) und fügte Zucker (als Energielieferant) und Kümmelkörner (verdauungsfördernd) hinzu. Seitdem sind die Abernethy Biscuits unter den beliebtesten in Schottland und werden von vielen großen und kleinen Bäckereien überall im Land hergestellt.

Rezept Atholl Brose

Atholl Brose (oder Athol Brose, Athole Brose) ist ein schottisches Getränk aus Hafermehl, Honig, Whisky und manchmal Sahne (besonders zu festlichen Anlässen, wie Weihnachten oder Hogmanay/Silvester). Wenn man Sahne dafür verwendet, ähnelt der Drink Baileys Irish Cream. Auch das typisch schottische Desert Cranachan wird manchmal so genannt, weil es ähnliche Zutaten hat.

Wenn man der Legende Glauben schenken kann, wurde das Getränk nach dem ersten Graf von Atholl benannt, der 1475 einer Rebellion in den schottischen Highlands damit ein Ende setze, dass er deren Anführer Iain MacDonald an einem Brunnen mit dieser Mischung in Gefangenschaft nahm. Also ein Rezept mit besonders langer Tradition.

Rezept Black Bun

Beim Black Bun handelt es sich um eine Art Früchtekuchen, der traditionell in der 12. Nacht nach Weihnachten (siehe 12 Days of Christmas) gegessen wurde, nun aber häufiger zu Silvester auf den Tisch kommt. In Schottland ist Hogmanay (Silvester) eines der wichtigsten Feste. Nach „The Bells“, also dem Wechsel auf das Neue Jahr um 24.00 Uhr gibt es die Tradition des First Footing, bei dem sich Familie, Freunde und Nachbarn gegenseitig besuchen. Als Geschenk und guten Start ins Neue Jahr bringen die Besucher Whisky, ein Stück Kohle, ein Black Bun, Shortbread und Salz mit und tragen es über die Türschwelle. Die Mitbringsel sollen Glück ins Haus bringen und symbolisieren, dass immer genug zu Essen, zu trinken und eine warme Atmosphäre im Haus herrschen soll.

Rezept Caledonian Cream

Caledonian Cream ist ein traditionelles schottisches Dessert. Auch wenn nicht genau gesagt werden kann, wo das Rezept für diese himmlische Dessertcreme seinen Urspung hat – in Schottland macht man es seit mehr als 300 Jahren. Begonnen hat es mit der Erfindung der Marmelade, die für dieses Gericht ein wichtiger Bestandteil ist.

Rezept Shortbread/Caramel Shortbread

Shortbread wurde bereits seit dem 12. Jahrhundert in Schottland hergestellt. Die Verfeinerung dieses Buttergebäcks geht jedoch auf Mary, Queen of Scots im 16. Jahrhundert zurück. Diese gab der berühmten und traditionellsten Form des Shortbreads – den dreickigen „Petticoat Tails“ – seinen Namen.

Shortbread war sehr teuer und wurde nur zu besonderen Anlässen, wie z.B. an Weihnachten und Silvester serviert. Heute jedoch ist es weltweit bekannt und beliebt als leckeres Gebäck zum Tee oder für Zwischendurch und ist in Schottland in nahezu jedem Haushalt zu finden.

Auf den Schettland-Inseln ist es übrigens immer noch Tradition, bei Hochzeiten einen dekorierten Shortbreadkuchen über dem Kopf der Braut zu zerbrechen, wenn diese das neue Heim betritt.

Keine Lust auf Backen? Sie können das offiziell beste Shortbread Großbritanniens auch direkt bei uns im Online Shop bestellen. Hier klicken und Shortbread kaufen.

Rezept Carrot Cake

Bereits seit dem frühen Mittelalter benutzte man Möhren als Zutat für süße Kuchen. Zu dieser Zeit waren Zucker und andere Süßungsmittel selten und sehr teuer. Möhren hingegen konnte man wesentlich einfacher bekommen. Aufgrund ihres hohen Zuckergehaltes (wesentlich höher als bei anderen Gemüsesorten) wurden Sie daher gern für Süßspeisen verwendet. Seine Berühmtheit bekan der Carrot Cake wahrscheinlich im 2. Weltkrieg, als er in den Rationen der Soladeten ein wichtiger Energielieferanten wurde.

Rezept Fudge/Tablet

Tablet und Fudge haben eine lange Geschichte. Im frühen 18. Jahrhundert tauchte das erste Rezept in The Household Book of Lady Grisell Baillie auf. Es ist eine der liebsten Süßwaren der Schotten und in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Variationen erhältlich.

Keine Lust selbst zu kochen? Bei uns im Online Shop finden Sie feinstes handgemachtes Fudge und Tablet. Hier klicken Fudge oder Tablet kaufen.

Rezept Clootie Dumpling

Clootie Dumpling ist ein wahrhaft traditioneller Pudding mit seinem eigenen Ursprung. So werden z.B. oft kleine Glücksbringer oder Geldstücke eingebacken und wer es findet, dem ist Glück beschert. Wer ein Geldstück findet wird wohlhabend, ein Ring deutet auf eine Heirat hin und ein Wishbone (Schlüsselbein) bedeutet, ein Herzenswunsch geht in Erfüllung. Wenn ein Mann einen Knopf findet oder eine Frau einen Fingerhut, werden diese auch im nächsten Jahr Single bleiben.

Welches Rezept auch immer man verwendet, der Clootie Dumpling ist der Hit auf Feierlichkeiten, besonders an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr, zur Burns Night oder zum Geburtstag.

Rezept Dundee Cake

Der Dundee Cake ist ein weiterer berühmter schottischer Früchtekuchen. Er hat seinen Urpsrung Mitte des 19. Jahrhunderts als eigentlich in Massen produzierter Kuchen der Marmeladenfabrik Keiller´s. Aber es gab bereits überall im Land die Tradition der Früchtekuchen. Eine Geschichte, die gern erzählt wird ist, dass Mary Queen of Scots keine Kirschen mochte und deshalb speziell für sie ein Kuchen hergestellt wurde, für den statt Kirschen Mandeln verwendet wurden. Die Mandeln werden typischerweise oben auf dem Kuchen in Kreisen dekoriert.

Rezept Scones

Die traditionellen Scones waren eher rund und flach und kamen in der Größe eines mittelgroßen Tellers. Als Backpulver für die Massen erhältlich wurde, begann man damit, die Scones im Backofen zu backen. Scones werden nach traditionellen Familienrezepten oft auch zu Hause gebacken und dann z.B. zum Afternoon Tea genossen. Normalerweise hat jeweils ein Familienmitglied das Rezept der „besten“ Scones, das über Generationen weitervererbt wurde.

Rezept Sticky Toffee Pudding

Die wahre Herkunft dieses Desserts ist und bleibt ein „Geheimnis“, aber es gibt viele verschiedene Theorien. Die hartnäckigste davon ist, dass das Rezept 1960 von Francis Coulson für das Sharrow Bay Country House Hotel im Lake District entwickelt wurde. Manche behaupten aber auch, dass das Dessert bereits 1907 von einer Pubbesitzerin in Millington entwickelt wurde, um es in ihrem Pub zu verkaufen.

Rezept Whisky Toddy

Dazu verraten wir heute noch nichts. Da gibt es das Grundrezept in unserem kostenlosen Download für schottische Rezepte, wir entwickeln aber bereits eigene Kreationen des bekannten und beliebten Heißgetränks mit Whisky. Mehr dazu demnächst hier! Wenn Sie daran Interesse haben, dann abonnieren Sie doch unseren Blog und erfahren sofort von jeder neuen Veröffentlichung.

Wir wünschen Ihnen allen viel Vergnügen beim Nachkochen und -backen und würden uns über Bilder, Kommentare und Feedback sehr freuen. Gern auch auf unserer Facebook-Seite!

Auf eine schöne, besinnliche und leckere Adventszeit!

Tìoraidh ma-tha, slàinte mhor! (Cheerio and great health!)

Franziska & Raymond

www.leckeres-aus-schottland.de

Veröffentlicht unter Schottische Delikatessen, Schottische Traditionen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Keep the Cone – ein Wahrzeichen Glasgows

Seit 30 Jahren gibt es ihn in verschiedenen Ausführungen: Den Verkehrskegel auf dem Kopf der Statue des Duke of Wellington in Glasgow. Die Stadt Glasgow hat gestern verlauten lassen, dass man darüber nachdenkt, den Sockel der Statue nun zu erhöhen. Das soll „Randalierer“ davon abhalten, dem Duke immer wieder das Verkehrshütchen auf den Kopf zu setzen. Dafür will die Stadt 65.000 Pfund investieren. Unserer Meinung nach verschwendetes Geld, das man lieber in andere Projekte stecken sollte. Deshalb unterstützen wir die Facebook-Kampagne „Keep the Cone“!

Es gibt auch eine Petition zu dem Thema und wir würden uns freuen, wenn diese zahlreich unterzeichnet und auf den sozialen Netzwerken geteilt wird. Keep the Cone!

Hier einige Eindrücke vom Cone

© Melissa Gilchrist Higgins

© Melissa Gilchrist Higgins

© Insane Championship Wrestling

© Insane Championship Wrestling

© Stevenallanimages.com

© Stevenallanimages.com

Habt ihr the Cone live gesehen bei einem Besuch in Glasgow? Wir freuen uns auf eure Bilder, entweder hier, auf der Facebook-Page von A Wee Taste of Scotland oder auf der von Keep the Cone!

Veröffentlicht unter Schottische Traditionen | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Die 10 besten Gründe Halloween in Schottland zu feiern!

Näher an die Wurzeln von Halloween (Samhain) geht es gar nicht!

Silke Bogorinski/pixelio.de

Der 31. Oktober ist für uns immer gleich doppelt Anlass zum Feiern! Zum einen natürlich wegen All Hallows´ Eve und zum anderen weil wir an diesem Tag unseren Jahrestag mit A Wee Taste of Scotland feiern. Und weil wir ja immer gern das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, hier die 10 wichtigsten Gründe, warum es an Halloween keinen besseren Ort auf der Welt als Schottland gibt.

1. Halloween bei den Amerikanern (und deren Versuchen „gruselig“ zu sein) können Sie getrost vergessen! In Schottland liegt der wahre Ursprung dieser Tradition. Wie der Historiker Ashley Cowie im schottischen Fernsehen STV (hier klicken um das Video zu sehen) erklärt, hat Halloween seinen Ursprung im keltischen Fest Samhain.

2. Tatsächlich kam die schottische Tradition des „Verkleidens“ vom keltischen Samhainfest. Die Menschen setzten Masken auf und dekorierten Haus und Hof um sich zu tarnen und böse Geister zu vertreiben. Ohne die Schotten würde sich also niemand auf der Welt jedes Jahr zum 31. Oktober als Geist oder Kobold verkleiden. Der Kilt ist übrigens nicht in dieser Zeit entstanden…

3. Auch die Tradition, die Verkleideten zu beschenken, lässt sich auf Samhain zurück führen. Früher wurden diese als Opfergaben gesehen um die bösen Geister zu besänftigen. Die “Mummers” verkleideten sich und führten Schauspiele auf – im Gegenzug erhielten sie Geschenke und Essen.

4. Um die Toten fern zu halten wurden an Samhain Kerzen und Laternen angezündet. Dieses Brauchtum begann in Schottland eigentlich mit Turnips (Steckrüben) und Kartoffeln. Später wurden dann statt dessen Kürbisse verwendet – wahrscheinlich weil sie mit dem Claymore einfacher zu schnitzen sind.

5. Cruden Bay, eine kleine Stadt an der Ostküste ein paar Meilen südlich von Peterhead, war im späten 19. Jahrhundert das liebste Feriendomizil eines gewissen Bram Stoker. Slains Castle, welches Stoker als “das Schloss der Toten” bezeichnete, wird nachgesagt, dass es ihn zu seinem berühmten Roman „Dracula“ inspiriert hat. Heute ist Cruden Bay besonders für seinen Golfplatz bekannt, der weltweit unter denn 100 besten Clubs ist.

6. Als Frankenstein verkleiden? Einem in Edinburgh geborenen Doktor namens Dr. James Lind, wird ein großes Interesse für die Möglichkeit der Verwendung von elektrischem Strom nachgesagt. Er versuchte damit, totes Gewebe an seiner Studentin Percy Shelley zu reanimieren. Seine spätere Frau Mary veröffentlichte dann übrigens den weltbekannten Roman „Frankenstein“.

7. Es heisst, dass Robert Louis Stevensons berühmte Horrorgeschichte „Dr Jekyll and Mr Hyde“ auf dem Fall von Deacon Brodie basierte – einem Mann, der im 18. Jahrhundert in Edinburgh lebte und tagsüber ein respektierter Geschäftsmann war, Nachts aber zu einem Dieb wurde. Er wurde irgendwann gefangen und gehängt.

8. Oh, die Schotten haben auch einige der besten Halloween-Traditionen. Das „dooking for apples“ (Äpfel mit dem Mund aus einem Eimer fischen), das wahrscheinlich seinen Ursprung in der Ertränkung von Hexen hat. Aus dem selben Grund isst man angeblich diese mit Ahornsirup überzogenen Scones, die an einer Schnur herunter hängen. Wir sind uns nicht sicher, was das genau damit zu tun hat, aber vielleicht gab es früher mit Ahornsirup überzogene Geister?

9. Schottland bildet mit seiner atemberaubenden Kulisse einfach die beste Atmosphäre für schaurig-spannende Gruselabenteuer. Die Schotten sind bekanntlich ziemlich engagiert wenn es um das Zelebrieren jeglicher Festivitäten geht. Deshalb stecken Sie besonders viel Mühe in ihre jährlichen Halloween-Kostüme! In Schottland feiert man nie allein und lernt tolle und verrückte Menschen kennen!

10. Es finden viele gruselige Events in ganz Schottland statt. Darunter der Zombie Walk in Glasgow oder das Celtic Samhain Festival vom The Scottish Crannog Centre in Perthshire, das all die alten Traditionen auferstehen lässt. Unser Partner Visit Scotland hat außerdem eine Liste weiterer schauriger Veranstaltungen in ganz Schottland zusammen gestellt.

Da kann man doch wirklich nur in Schottland sein wollen, oder?

Hier noch zur Einstimmung und Inspiration einige der gruseligsten Köstume vom Zombie Walk in Glasgow.

Fotos: www.stevenallanimges.com

P.S. Wer aus einem besonderen Grund nach Schottland fährt, kann sich gern bei Steven melden. Er fotografiert in seinem Studio und zu verschiedenen Anlässen, wie Hochzeiten oder an bestimmten Locations. Wer sich für´s Fotografieren interessiert kann außerdem Kurse bei ihm buchen! Unser Haus und Hof Fotograf vor Ort in Schottland. Schauen sie gern mal auf seine Website!

Veröffentlicht unter Reiseberichte, Schottische Traditionen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen